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Die Druckerbranche in der Krise


Die Druckerbranche in der Krise

Die Druckerbranche in der Krise

Smartphones und Tablets bestimmen mittlerweile unseren Alltag. Sie stellen praktische Alternativen zu vielen anderen elektronischen Geräten dar, die man sonst in einzelner Fassung kauft und benutzt und ersetzen diese somit in vielen Fällen. Im Jahr 2012 machte sich das vor allem in Deutschland auf dem Markt für Drucker bemerkbar. Deutschland zählt zum größten europäischen Druckermarkt, doch die Umsatzzahlen brachen im zweiten Quartal des vergangenen Jahres auch hier massiv ein. Tablets und andere Geräte dieser Art, verbunden mit der so genannten „Cloud“, machen den Drucker oftmals zu einem überflüssigen Gerät und bestimmen somit auch die Verkaufszahlen. Dieser Trend ist weltweit zu bemerken, nicht allein in der Bundesrepublik.

Einer der Marktführer, HP, sieht sich absatz- und umsatztechnisch im Bereich der Drucker schon seit Längerem vor einem größeren Problem. Das Unternehmen fährt bei Druckern sowie auch bei Druckertinte herbe Verluste ein, steht damit jedoch nicht alleine da. Auch andere Marktteilnehmer bekommen den Umschwung zu spüren. Die Börsenkurse spiegeln diese Entwicklung wieder. Der Kurs von HP befand sich im Juli 2012 auf einem so niedrigen Stand wie seit sieben Jahren nicht mehr. Die Umsatzeinbußen der Branche lassen sich auch nicht mehr mit der schlechten Wirtschaftslage in Europa und der Eurokrise rechtfertigen.

Was die Marktanteile der Hersteller am Absatz von Druckern, Kopierern und Multifunktionsgeräten weltweit betrifft, lag HP im dritten Quartal 2012 weiterhin mit 37,30 Prozent ganz vorne, gefolgt von Canon (20,9 %), Epson (15,20 %), Brother (7,00 %), Samsung (5 %) und anderen (14,60 %). Da die Krise aber die gesamte Branche betrifft, müssen sich die Marktteilnehmer Strategien überlegen, wie man weiterhin vorankommen kann. Den größten Teil des Umsatzes gewinnt man deshalb inzwischen aus dem Geschäft mit Druckerpatronen. Wenn mit den Geräten selbst kein ausreichendes Geschäft mehr gemacht werden kann, dann zumindest mit dem Zubehör. Das Folgekosten-Geschäftsmodell, dem die Kunden mehr oder weniger ausgesetzt sind, wird vor allem bei Privatkunden und im KMU Bereich eingesetzt.

Quelle: Statista